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3. April 2026

E-Rechnung Software Vergleich 2026: Was Freiberufler brauchen

E-Rechnung Software Vergleich 2026: Was Freiberufler brauchen

Mit der schrittweisen Einführung der E-Rechnung Pflicht in Deutschland suchen immer mehr Freiberufler und Selbstständige nach der passenden E-Rechnung Software. Der Markt ist inzwischen unübersichtlich: Dutzende Tools werben mit "Konformität", "Automatisierung" und "einfacher Bedienung" — aber für Kleinunternehmer und Freelancer sind die meisten schlicht zu groß, zu teuer oder zu kompliziert.

Dieser Vergleich hilft dir, die richtige Software für deine Bedürfnisse zu finden.

Was macht eine E-Rechnung Software für Freiberufler tauglich?

Bevor wir konkrete Tools vergleichen, klären wir, was du als Freiberufler wirklich brauchst — denn das unterscheidet sich deutlich von dem, was ein mittelständisches Unternehmen benötigt.

Muss-Kriterien für Freiberufler:

  • ZUGFeRD- oder XRechnung-Ausgabe: Das sind die in Deutschland anerkannten Formate für strukturierte E-Rechnungen
  • Pflichtangaben automatisch: SIRET-ähnlich enthält eine deutsche Rechnung Steuernummer oder USt-IdNr., Rechnungsnummer, Leistungsbeschreibung und Steuerbetrag — das sollte automatisch generiert werden
  • PDF-Ausgabe parallel: Als Freiberufler willst du deinem Kunden auch ein lesbares Dokument schicken können
  • Einfache Bedienung: Keine Buchhaltungsausbildung nötig — du willst eine Rechnung in 2 Minuten erstellen
  • Mobil nutzbar: Viele Freiberufler arbeiten von unterwegs — eine iPhone-App ist oft praktischer als eine Desktop-Anwendung

Kann-Kriterien:

  • Anbindung an eine PDP (Plateforme de Dématérialisation Partenaire — für vollständige E-Rechnung-Übertragung nötig)
  • DATEV-Export für Steuerberater
  • Kundenverwaltung und Wiederholungsrechnungen
  • Mahnwesen und Zahlungserinnerungen

Vergleich: Die wichtigsten Kriterien im Überblick

Nicht jede Software, die als "E-Rechnung-fähig" vermarktet wird, ist für Einzelunternehmer geeignet. Achte besonders auf diese Punkte:

ZUGFeRD-Unterstützung

ZUGFeRD ist das hybride Format, das ein lesbares PDF mit einem eingebetteten XML-Datenpaket kombiniert. Es ist das meistgenutzte Format für kleine Unternehmen in Deutschland. Prüfe, welche ZUGFeRD-Version unterstützt wird — Version 2.1 (entspricht EN 16931) ist der aktuelle Standard.

Archivierungslösung

Eine E-Rechnung Software sollte deine Rechnungen unveränderlich und revisionssicher archivieren. Gemäß §147 AO gilt eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren. Manche Tools archivieren lokal, andere in der Cloud. Achte auf GoBD-Konformität (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung).

Kosten für Einzelunternehmer

Viele Buchhaltungssoftwares kosten 20–80 € pro Monat — ein Betrag, der für jemanden, der 5–10 Rechnungen pro Monat stellt, kaum gerechtfertigt ist. Achte auf:

  • Einmalzahlung vs. Abo-Modell
  • Kostenlose Testphase oder Freemium-Tarif
  • Preis pro Rechnung vs. Flatrate

Kriterien-Vergleich: E-Rechnung Software für Freiberufler 2026

Welche Software-Typen gibt es?

Typ 1: Vollständige Buchhaltungssoftware

Tools wie DATEV, Lexware oder Sage bieten vollständige Buchführung inklusive E-Rechnung. Sie sind GoBD-konform, PDP-fähig und decken alles ab — von der Rechnung bis zur Steuererklärung.

Für wen? Für Freiberufler mit hohem Umsatz, mehreren Kunden und einem Steuerberater, der dieselbe Software nutzt. Für einfache Anforderungen oft überdimensioniert und zu teuer.

Typ 2: Spezialisierte Rechnungssoftware

Tools wie Billomat, FastBill oder Debitoor fokussieren sich auf Rechnungsstellung. Sie bieten ZUGFeRD-Export, Kundenverwaltung und teilweise PDP-Anbindung — zu moderateren Preisen.

Für wen? Für Freiberufler mit regelmäßigem Fakturierungsbedarf, die mehr Komfort als eine App wollen, aber keine vollständige Buchhaltung brauchen.

Typ 3: Mobile Rechnungs-Apps

Für Selbstständige, die unkompliziert und günstig Rechnungen erstellen wollen, sind mobile Apps die flexibelste Lösung. Sie ermöglichen das Erstellen professioneller Rechnungen und Angebote direkt vom Smartphone — ohne Einrichtungsaufwand, ohne monatliche Kosten.

Invoices Customers ist eine iPhone-App, die genau das bietet: professionelle Rechnungen und Angebote in Sekunden, alle deutschen Pflichtangaben automatisch, PDF-Export, Kundenverwaltung — und das vollständig offline und ohne Datenweitergabe. Lade Invoices Customers herunter und teste es ohne Risiko.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Bevor du dich für eine E-Rechnung Software entscheidest, beantworte dir diese Fragen:

1. Wie viele Rechnungen stellst du pro Monat? Unter 20 Rechnungen im Monat: Eine mobile App oder günstige Rechnungssoftware reicht völlig aus. Über 50 Rechnungen: Eine professionellere Lösung mit Automatisierungsfunktionen lohnt sich.

2. Fakturierst du an öffentliche Auftraggeber? Dann brauchst du XRechnung-Unterstützung und Zugang zu Chorus Pro — das schränkt die Auswahl ein.

3. Arbeitest du mit einem Steuerberater? Ein DATEV-kompatibler Export ist dann ein Muss. Frag deinen Steuerberater vorab, welches Format er bevorzugt.

4. Wie wichtig ist Mobile-Nutzung? Wer viel unterwegs ist oder vom Handy aus fakturiert, ist mit einer nativen App besser bedient als mit einem Browser-Tool.

Software-Typen für E-Rechnungen: Vergleich nach Anwendungsfall

So testest du eine E-Rechnung Software richtig

Bevor du ein kostenpflichtiges Abo abschließt, teste die Software unter realistischen Bedingungen. Das bedeutet:

  • Erstelle eine echte Rechnung an einen deiner regulären Kunden — nicht nur eine Demo
  • Prüfe das Ausgabeformat: Öffne die erzeugte Datei in einem ZUGFeRD-Viewer (z. B. Mustang Viewer) und verifiziere, dass das XML-Datenpaket korrekt eingebettet ist
  • Teste den Export für deinen Steuerberater: Kann er die Datei in DATEV importieren, falls das relevant ist?
  • Prüfe die Archivierungsfunktion: Werden Rechnungen unveränderlich gespeichert, und kannst du sie nach 10 Jahren noch abrufen?
  • Teste Mobile-Nutzung: Öffne die Software auf deinem iPhone oder Android-Gerät — ist sie wirklich nutzbar oder nur eine abgespeckte Browserversion?

Viele Anbieter bieten 14–30 Tage kostenlose Testphasen an. Nutze diese Zeit konsequent, nicht nur für einen kurzen Blick auf die Oberfläche.

Fazit: Die richtige E-Rechnung Software für deinen Bedarf

Es gibt keine universell beste E-Rechnung Software — es kommt auf deine Situation an:

| Profil | Empfohlener Software-Typ | |--------|--------------------------| | Bis 20 Rechnungen/Monat, einfache B2B-Kunden | Mobile App (z. B. Invoices Customers) | | Regelmäßige Fakturierung, kein Steuerberater | Rechnungssoftware (Billomat, FastBill) | | Öffentliche Auftraggeber, XRechnung nötig | Spezialtools mit Chorus Pro-Anbindung | | Hohes Volumen, Steuerberater mit DATEV | DATEV / Lexware / Buchhaltungssuite |

Das Wichtigste: Handle jetzt. Ab 2025 musst du E-Rechnungen empfangen können, ab 2028 auch senden. Wer früh testet, spart sich den Stress kurz vor der Deadline.

Mehr zu den Pflichtfristen findest du in unserem Artikel E-Rechnung Pflicht 2028 vorbereiten. Details zur bisherigen Gesetzeslage gibt es in unserem Guide E-Rechnung Pflicht für Freiberufler.

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